Unverzeihlicher Beller von van der Bellen

Aus dem ORF-Beitrag "100 Tage Bundespräsident Van der Bellen" vom 25.04.2017:

Für alle, die glauben, sie hätten sich verhört oder das sei ein Bauchrednertrick, wie bei der österreichischen Kabarett-Gruppe Maschek, hier der Text ausgedruckt:
"Es ist das Recht der Frau - tragen Männer auch Kopftücher? Nein - sich zu kleiden, wie auch immer sie möchte. Das ist meine Meinung dazu. Jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Und wenn das so weitergeht - und damit bin ich schon bei der nächsten Frage, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie - wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun".

Und laut den Medien kam dann noch ein Sager von ähnlicher Brillanz: "Das ist nicht so weit hergeholt. Wenn ich mich richtig erinnere haben die Dänen während der deutschen Besatzung doch etwas Ähnliches gemacht: Und nicht-jüdische Dänen haben angefangen, den David-Stern zu tragen. Als Geste des Widerstands gegen die Deportation der Juden."

Erleichtert atmet meinereiner auf! Meinereiner hat 2016 bei der Wahl des Bundespräsidenten seine Stimme nicht abgegeben, er hat daher noch eine Stimme und erhebt sie hier:

So schlimm ist die Republik Österreich doch noch nicht beieinander, dass sie sich einen Alexander van der Bellen als Staatsoberhaupt verdient hätte! Der Kampf gegen die Islamophobie, also gegen die Furcht vorm Islam, wurde im Mai 2007 auf einer Konferenz der Außenminister der Organisation islamischer Staaten in Islamabad eingeleitet, die "Islamophobie im Westen als die schlimmste Form des Terrorismus" bezeichnet und dessen Bekämpfung verlangt. (Arab News, 17.5.2007, "the foreign ministers termed Islamophobia the worst form of terrorism and called for practical steps to counter it.")

Diesem Aufruf folgte wohl auch der britische Labourvorsitzende Ed Miliband, der am 24.4.2015 die Ausrottung der Islamophobie in einem Interview mit den "Muslim News" verkündete: "Wir werden das zu einer schweren Straftat machen. Wir werden sicherstellen, dass es die Polizei in ihren Personenakten vermerkt, um sicherzustellen, dass sie Islamophobie als Hassverbrechen ausrotten, werden wir das Gesetz darüber so ändern, dass wir unsere Abneigung gegen Hassverbrechen und Islamophobie absolut klar machen. Es wird das erste Mal sein, dass die Polizei islamophobe Angriffe im ganzen Land aufnehmen wird."

Dann verlor der Genosse Miliband allerdings die Unterhauswahl, am 8.5.2015 musste er zurücktreten. Sowas wäre auch dem philoislamistischen Beißer van der Bellen zu empfehlen. Weil solche unsägliche Sager fördern genau das, was einer wie der van der Bellen eigentlich nicht will: die Islamophobie, die Furcht vorm Islam. Denn wenn der Herr Bundespräsident eine solidarische Kopftuchpflicht für alle Frauen einführen will, dann haben wir alle Grund genug, uns zu fürchten! Vorm Islam und vor österreichischen Politikern wie van der Bellen!

Mit seinem mehr als blitzblöden Vergleich mit der Solidarität von Dänen mit den Juden in der Zeit als im 2. Weltkrieg Dänemark von den Nazis besetzt war, legte das österreichische Staatsoberhaupt noch fürchterlich nach:
Denn die Juden wollten keinen Judenstern tragen, das Tragen von Judensternen war von den Nazis nicht verboten oder kritisiert worden, es gab keine "Judensternophobie", die von nichtjüdischen Dänen solidarisch kritisiert wurde. Ganz im Gegenteil, das Tragen der Judensterne hatten die Nazis mit Wirkung vom 19.9.1941 angeordnet:


Juden, die ohne Judenstern angetroffen wurden, wanderten ins KZ. In Österreich besteht keinerlei Gefahr, dass sich kopftuchlose Musliminnen einer Strafe aussetzen, eine solche Strafe haben Musliminnen ohne Kopftuch nur in islamischen Ländern zu erwarten, etwa Saudi Arabien oder im Iran, wenn der Erdogan so weiter macht, wahrscheinlich auch bald in der Türkei. Mit diesen Frauen hat der van der Bellen kein Erbarmen, da solidarisiert er sich nicht! Dass der EuGH Verbote von Kopftüchern im staatlichen Bereich (Urteil vom 15.02.2001 - GZ 42393/98) und am Arbeitsplatz (14. März 2017 - GZ C-157/15) als rechtens ansah, könnte ein Bundespräsident eigentlich zur Kenntnis nehmen, statt extremistische Losungen zu verbreiten!

Die Ausreden ließen nicht lange warten, die Äußerungen wären aus dem Zusammenhang gerissen, ließ die Kanzlei van der Bellens wissen, Näheres wird dazu nicht angeführt. Auch das eigene Statement vom Bundesvanderbellen, "wir sollten froh sein, wenn wir keine größeren Probleme als die Frage des Kopftuchs haben. Ich bin kein Freund des Kopftuchs, aber es gibt in Österreich Meinungsfreiheit und es gibt auch eine Art Bekleidungsfreiheit. Das gibt jeder Frau das Recht, selbst zu entscheiden, was sie auf dem Kopf trägt und ob sie etwas auf dem Kopf trägt", passt in keiner Weise zu seiner Forderung, alle Frauen sollten aus Islamsolidarität ein Kopftuch tragen, er hat sich selber in die Scheiße geredet und findet nicht mehr heraus.

Nochmals: Das haben unser Land und seine Menschen nicht verdient! Ein Bundespräsident, der nicht weiß, was er daherredet, sollte in den Ruhestand treten, das Islamimage wird er sowieso nie mehr loswerden, die FPÖ darf sich von Herzen freuen!

PS: Van der Bellen ist konfessionslos. Damit verletzt er uns Ungläubige noch extra! Er hatte während das Präsidentschaftswahlkampfes gemeint, er könnte als Präsident wieder einer Glaubensgemeinschaft beitreten. Das wäre für uns Religionsfreie eine Erleichterung. Am besten er fragt diesbezüglich bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft nach, Taufe gibt es dort keine, er muss bloß öffentlich rufen "aschhadu an la-ilaha-ill-allah wa aschhadu anna muhammadan rasulullah" (ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist). Vielleicht wird er dann sofort verdientermaßen Ehren-Imam und trägt nach einem Staatsbesuch bei den Saudis den neuen Namen "Hadschi Alexander". Den Weg in diese Richtung, weg vom aufgeklärten Europa, hin ins Mittelalter, hat er angetreten!