Von der Grundlosigkeit des Atheismus

Auf der Site www.ohnegottistallessinnlos.de steht der folgende Text von C.S. Lewis (1898-1963), einem irischen Kinderbuchautor mit sehr katholischer Gesinnung:
(..) "Nehmen wir an, es gäbe keine Intelligenz hinter dem Universum, keinen kreativen Geist. In diesem Fall hätte niemand mein Gehirn designed, damit ich es benutze, um zu denken. Es wäre dann lediglich so, dass die Atome in meinem Schädel herumfallen, durch physikalische und chemische Kräfte, die sich selbst durch irgendeine Art und Weise rearrangieren, und das gibt mir -als Nebenprodukt -das Gefühl, das wir Gedanken nennen.
Aber wenn dem so ist, wie kann ich dann darauf vertrauen, dass mein eigenes Denken richtig ist? Das ist genauso wie wenn ich eine Kanne Milch aufstelle zum Kochen und dann darauf hoffe, dass sich aus den Spritzern die Stadtkarte von London bildet. Und wenn ich meinen eigenen Gedanken nicht trauen kann, dann kann ich auch nicht den Argumenten trauen, die zu Atheismus führen.
Deswegen gibt es keinen einzigen Grund, Atheist zu sein. Wenn ich nicht an Gott glaube, kann ich auch nicht an den Gedanken glauben: So kann ich meinen Gedanken auch nicht benutzen, um nicht an Gott zu glauben."

Das ist der Gottesbeweis! Weil ohne Gott wären beim C.S. Lewis alle Schrauben locker gewesen und er hätte keine christlichen Kinderbücher schreiben können! Aber sein christkatholischer Gott hat ihm den Schädel stramm katholisch angezogen und darum glaubt er, weil ohne Gott alles grundlos wäre. So ist nur sein Gott grundlos. Weil der hat keinen Designer gebraucht, der war dann wohl ein vollautomatisch gefertigter göttlicher Selbstentwurf.

Wieder einmal eine Gelegenheit das berühmte Zitat von Betrand Russell zu verwenden: "Wenn alles eine Ursache haben muss, dann muss auch Gott eine Ursache haben. Wenn es etwas geben kann, das keine Ursache hat, kann das ebenso gut die Welt wie Gott sein, so dass das Argument bedeutungslos wird."

Aber aus dem obigen Lewis-Zitat sieht unsereiner wieder, wie sehr Menschen durch einen unbeirrbaren Glauben gehirngeschädigt werden können, sie sind nicht einmal in der Lage zweifelnd nachzudenken, weil - wie er selber sagt - ohne an Gott zu glauben, konnte C.S. Lewis nicht einmal denken.