Jeden Sonntag predigen die Pfarrer in der Kirche über die im aktuellen Kirchenjahr vorgesehene Stelle in der Bibel. Sogar Menschen, die nie in die Kirche gehen, können diese Predigten in der Heiligen Kronenzeitung nachlesen, denn dort predigt Kardinal Schönborn eigenhändig. Auf der Homepage der Diözese Wien ist die Predigt ebenfalls zu finden.

Solche Sonntagspredigen reizen auch Atheisten. Zu den Bibeltexten fällt einem nämlich oft ganz was anderes ein als dem Herrn Schönborn. Darum wird auf ATHEISTEN-INFO fast immer auch ein Wort zum Sonntag losgelassen. Die Sonntagsworte Nr. 1 bis 50, die Sonntagsworten Nr. 51 bis 100, die Sonntagsworte Nr. 101 bis 150, die Sonntagsworte Nr. 151 bis 200, die Sonntagsworte Nr. 201 bis 250, die Sonntagsworte Nr. 251 bis 300 und Sonntagsworte Nr. 301 bis 350 können als PDF heruntergeladen.


366. Wort zum Sonntag, den 25. Juni 2017

Mt. 10,26-33: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Aha, wenn das die Polizei wüsste! Dann brauchte sie nicht dauernd nach Straftätern suchen, weil es wird ja eh alles enthüllt! Und wenn Euch wer umbringt, ist das auch egal, weil Ihr müsst ja nur auf eure Seele achten! Und die Sperlinge fallen nur mit dem Willen vom Jesus seinem Vater vom Baum, selbiges tun auch die gezählten Haare, die vom Kopf fallen. Hab mich daher gleich gekämmt, die ausgekämmten Haare ausgebreitet und gezählt: jetzt wissen wir es beide, der Vater vom Jesus und ich: es waren 34 Haare! Spatzen hab ich aber heute noch keine vom Baum fallen gesehen und auch sonst niemanden! Und dann kommt die wesentliche Wahrheit des christkatholischen Glaubens, zum Vater vom Jesus in den Himmel kommen nur die, welche sich zum Sohn bekennen, wer aber den Jesus verleugnet, den liebt der Jesus nicht und lässt ihn auch nicht in den Himmel!

Das ist wieder ein Problem für einen katholischen Bischof des 21. Jahrhunderts, weil der heutige Jesus liebt ja alle Menschen! Da muss sich der Schönborn wieder einmal am Bibeltext vorsichtig vorbeischleichen! Wie  macht er das?

Er bekräftigt zuerst einmal (wie die KPÖ bei einer Gemeinderatswahl in Graz): "Fürchtet Euch nicht!" Und predigt dann von drei Furchten:

1. die Furcht davor, dass was bekannt wird, was lieber unbekannt bleiben soll - Schönborn formuliert das so: "Nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Niemand wünscht sich, dass alles über Ihn bekannt wird. Jeder hütet sein Verborgenstes. Es gibt eine Privatsphäre, die wir zu Recht bewahrt und nicht 'von den Dächern' verkündet wissen wollen" und meint dann , Jesus spräche hier von einer anderen Furcht, von der "Angst, zu dem zu stehen, was wir glauben und wovon wir überzeugt sind. Er meint, die Feigheit für die Wahrheit einzutreten, wenn sie unangenehm ist und mir vielleicht Nachteile bringt." Da gibt's vielleicht noch ein anderes Problem: dass nämlich auch viele zahlende katholische Kirchenmitglieder nicht überzeugt an die ganze katholische Wahrheit glauben und es daher vermeiden, öffentlich als seltsamer Katholo-Fundi Aufmerksamkeit zu erregen.
PS: Warum hat seinerzeit der Papst angeordnet, dass klerikale Kinderschändungen zu vertuschen sind? Hat der Papst dem Jesus nicht geglaubt?

2. die Furcht davor, wegen des Glaubens verfolgt zu werden, Schönborn: "Die zweite Furcht schließt an der ersten an. In vielen Teilen der Welt ist es heute höchst gefährlich, sich zum christlichen Glauben zu bekennen. Das kann einem das Leben kosten. 'Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können.' Die Sorge um den Leib treibt uns heute heftig um. 'Das Wichtigste ist die Gesundheit', wird so oft gesagt. Und immer antworte ich: das zweitwichtigste!" Atheisten werden in vielen Teilen der Welt verfolgt, speziell in den Teilen wo religiöse Fundis die Allmacht haben. In Europa werden Atheisten schon länger nicht mehr am Scheiterhaufen verbrannt, das wurde der katholischen Kirche schon abgewöhnt. Für unsereinen ist der Leib natürlich wichtiger als die Fiktion von einer unsterblichen Seele, unsere von der katholischen Kirche ermordeten Gesinnungsfreunde hätten gerne weiter gelebt...

3. Furcht vor Erniedrigung: Schönborn: "Die dritte Furcht ist weit verbreitet und ein großes Leid: Wenn jemand sich für wertlos hält. Viele empfinden sich als nicht liebenswert, fühlen sich nicht gemocht und geschätzt. Ihnen sagt Jesus: Gott kümmert sich sogar um die Spatzen! 'Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen'!" Ja, es gibt immer mehr Leute, die sich ignoriert sehen, um deren Sorgen und Ängste sich niemand kümmert, die wählen dann z.B. zornerfüllt die FPÖ, wie man bei der Stichwahl des Bundespräsidenten gesehen hat, wo 85 % der Arbeiter den FPÖ-Hofer gewählt haben, weil sich um sie keiner mehr kümmert, seit 20 Jahren gibt's keine Lohnerhöhungen mehr, aber der Arbeitsdruck steigt ständig, die arbeiteten Menschen haben nämlich möglichst wertlos zu sein, damit die Profite steigen. Das steht bekanntlich schon in der Bibel: Matthäus 25, 29: "Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat."

Achja, was sagt der Herr Bischof zur Verdammnis der Jesusleugner? Als tiefste Furcht führt er an: "von Gott abgelehnt zu sein, vor ihm nichts zu gelten." Und weiter unten heißt es: "Jesus sagt deshalb sehr krass und direkt: Nur die Hölle sollen wir fürchten. Der leibliche Tod ist nicht das größte Übel. Viel schlimm ist die seelische Verwilderung, ja der Tod der Seele." Vom "Tod der Seele" steht nix in der Bibel, das hat sich der Herr Kardinal ausgedacht, um nicht vom ewigen Feuer in der Hölle reden zu müssen. Aber das bügelt er in seinem Schlusssatz weg, zumindest versucht er es: "Viele Ängste begleiten uns durchs ganze Leben. Wir dürfen sie ehrlich anschauen und sie uns eingestehen. Jesus sagt uns nicht: Es wird euch nichts passieren! Sondern: Ihr seid vor Gott wertvoll. Also fürchtet euch nicht!"

Aha, er sagt also gar nix mehr davon, dass Jesus-Verleugner im Himmel verleugnet werden. Und er verkündet, dass Ihr eh alle vor Gott wertvoll seid. Zu dumm, dass in der Bibel das genaue Gegenteil steht! Aber unsereinem ist das von Herzen egal und die bibelzensierenden dialektischen Schönbornwendungen haben einen gewissen Unterhaltungswert...


365. Wort zum Sonntag, den 18. Juni 2017

Mt 9,36-10,8: In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

Ab heute ist das Evangelium wieder vom Jahresevangelisten Matthäus, in der Osterzeit ist immer der am weitesten von einem möglichen Prediger namens Jeschua ben Josef - lateinisiert als Jesus bekannt geworden - entfernte Johannes zuständig, weil dessen Evangelium wurde erst im 2. Jahrhundert verfasst und da konnte kein etwaiger Zeitzeuge mehr gelebt haben und irgendwas besser wissen. Aber das nur nebenbei, weil eben meinereinem immer was Nebenbeiliches einfällt!

Heute geht's wieder um die Hirten. Und was sagt dazu meinereiner wiederum: Hirten hüten ihre Tiere nicht aus Barmherzigkeit und Tierliebe, sondern um ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen und ihr Fleisch zu verwerten!

Das hat in der katholischen Kirche durch die Jahrhunderte vortrefflich funktioniert, den bildungslos gehaltenen Menschen erzählte man vom Jesus und vom Himmel und vor allem von der Hölle, in welcher alle, die dem Jesus nicht folgten, in Ewigkeit heulend und zähneknirschend im Höllenfeuer zu sitzen hätten. Da hatten die Hirten leichtes Spiel und die Schafe blieben dumme Schafe, die man nahezu grenzenlos ausnutzen konnte. Irgendwann ging das dann doch nimmer, es gab Widerstand gegen das katholische Terrorregime und die Schafe wurden zu Böcken. Dreißig Jahre tobte im 17. Jahrhundert der Religionskrieg, dann war die Welt in Katholiken und Protestanten geteilt, jedoch war das katholische Monopol weg und die Menschheit konnte sich nach tausendjähriger Pause wieder weiter entwickeln. Im 21. Jahrhundert tendiert die Zahl der ein bedienungsloses Schafsdasein Führenden sogar in der katholischen Kirche in Richtung null.

Lustig ist oben der klare Jesus-Befehl: "Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe." Der mögliche historische Jesus war also ein Endzeitprophet, er hatte seinen Jüngern ja mehrfach den Weltuntergang und den Einzug ins himmlische Paradies versprochen! In Matthäus 24, 29-31 heißt es: "Sofort nach den Tagen der großen Not wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern". Und wann das geschehen soll, das steht in Mt 24:34: "Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft".

Gesichert ist, dass von "dieser Generation" mit ziemlicher Sicherheit keiner mehr gelebt hat, als Johannes, der letzte Evangelist, seine Schrift verfasste. Der Jesus hat seine Jünger also einerseits angelogen und andererseits hat er ihnen verboten, Nichtjuden missionarisch zu belästigen.

Aber schauen wir jetzt in die Schönborn-Predigt, was sagt er dazu, dass der Jesus seine Apostel nur zu den "Kindern Israels" ausgesandt hat? Er macht das recht einfach, er argumentiert, dass die vorhandenen Kräfte sparsam eingesetzt werden müssten, der Befehl "geht zu allen Völkern" sei erst später gefolgt. Mt 28,19: "Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Jedoch steht in Mt 15,24 , dass Jesus einer heidnischen Bittstellerin  antwortete: "Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt." Klar, der Originaljesus hat ja davon nix wissen können, dass ihn Juden nach seinem Tod weiterhin ignorieren, Heiden sich aber missionieren lassen würden.

Der Text mit dem Auftrag zu allen Völkern zu gehen, hat der Originaljesus nicht gekannt. Dieser hat sich in dieser Form erst bis ins vierte Jahrhundert entwickelt, die Texte der Evangelien stammen nicht aus dem jüdischen Bereich, sie waren alle in altgriechischer Sprache geschrieben, darum musste der Jesus die Weltmission angeordnet haben.

Schönborn jammert über Personalmangel bei der Nothilfe und schließt mit: "Jesu Plan ist bewundernswert aufgegangen. Aus den ersten zwölf wurden zwei Milliarden. Nicht alle engagieren sich voll und ganz für das 'Reich Gottes', wie Jesus es nennt, für eine Welt, in der Gottes Liebe und Barmherzigkeit gelebt wird. Aber niemand kann leugnen, dass in der ganzen Welt unendlich viel Gutes getan wird, meist im Kleinen, kaum bemerkt und doch wirksam, ja oft lebensrettend. Jesus hatte nicht nur Mitleid mit der Not der Menschen. Er hat auch eine Strategie entwickelt, wie dieses Mitleid in Taten umgesetzt werden kann. Und er sucht ständig neue Mitarbeiter für seinen Plan."

Von der katholischen Liebe und Barmherzigkeit haben die Menschen durch die Jahrhunderte nicht viel wahrnehmen können, da gab's bloß so eine Art Klostersuppensozialismus, die Armen wurden maximal ein bisschen vorm Verrecken geschützt, die Reichen standen in der Gunst Gottes weit oben, denn Gott hatte die Welt ja so geordnet, auch die Herrscher wurden von Gott eingesetzt. Heutzutage setzt die katholische Kirche auf den Ausbau ihrer Sozialdienstleistungsbetriebe, das kostet sie keinen Cent, weil das ja ausschließlich aus öffentlichen Mitteln, Nutzerbeiträgen und fallweise ein bisschen Spendengeld finanziert wird. Aber man kann so tun, als würden diese Einrichtungen aus katholischer Nächstenliebe betrieben.

Freuen wir uns wieder einmal, dass wir in einer säkularen Welt leben, dass die christlichen Parteien trotz aller Bemühungen derweilen den erkämpften Sozialstaat noch nicht entscheidend schwächen konnten und bleiben wir wachsam. Z.B. gegen den von den Ausbeutern geplanten Zwölfstundentag und die Sechzigstundenwoche.


364. Wort zum Feiertag am 15. Juni 2017

Joh 6,51-58: In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich Speise, und mein Blut ist wirklich Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Das Fronleichnamsfest wurde im 13. Jahrhundert erfunden, der Name kommt vom mittelhochdeutschen "vrone licham" für "des Herren Leib", Offiziell heißt es "Hochfest des Leibes und Blutes Christi". Für die Einführung des Festes besteht ein Zusammenhang mit der 1215 zum katholischen Dogma erhobenen "Transsubstantiationslehre" mit welcher festgelegt wurde, dass in der katholischen Messe die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi erfolgt. Der Priester spricht, "nehmet und esset alle davon: das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird, nehmet und trinket alle daraus: das ist der Kelch Blutes, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden, tut dies zu meinem Angedenken" und auf katholisch gilt seither, dass dieser Zauberspruch die Hostien (und den Messwein, den der Priester allerdings alleine trinkt) zum echten Leib und Blut Christi werden, die Kommuniongeher quasi nur deswegen nicht zu Kannibalen werden, weil sie keinen Menschen, sondern einen Gott verspeisen.
1959 wurde Fronleichnam zu einer "frommen Übung" degradiert und heute ist der Fronleichnamsaufmarsch in katholischen Gegenden hauptsächlich eine Attraktion für den Fremdenverkehr, man zieht durch die Gegend und trägt dabei das sogenannte "Allerheiligste" spazieren, also eine Hostie in einer Monstranz (vom lat. "monstrare" = "zeigen").

Aber das wieder nur nebenbei. Was erzählt heut der Wiener Bischof den Lesern der Kronenzeitung? Er freut sich natürlich über die Fronleichnamsprozessionen!
Hier ein ORF-Screenshot von einem Fronleichnamsumzug in Wien...

... die Volksmassen lockt das nimmer auf die Straße

Und Schönborn erklärt dem Publikum den Ablauf so einer Prozession, die das aus eigenem Mitwirken kennen werden schließlich von Jahr zu Jahr weniger. Und er erklärt auch den religiösen Sinn davon: "Fronleichnam ist das Fest der Freude darüber, dass Gott im heiligen Brot den Menschen so nahe ist. Die Prozessionen mit der Monstranz und der Hostie waren daher immer auch ein Bekenntnis des Glaubens. Nicht irgendein Stück Brot wird da verehrt, sondern Jesus selber, der in der Gestalt des Brotes unter uns gegenwärtig ist."

Und dann nutzt er im Schlussabsatz Fronleichnam zu einer Botschaft an die Protestanten, die ja bekanntlich keinen Jesus verspeisen, sondern dies im Sinne des Schlussspruches bei der Wandlung zum Angedenken tun, Schönborn: "Ich sehe in der Fronleichnamsprozession vor allem ein Angebot und einen Segen. Jesus im heiligen Brot kommt nicht mit Gewalt und Macht. Wehrlos wie ein Stückchen Brot bietet er allen Menschen seine Liebe, seine Hilfe und seinen Trost an. Mich berührt es immer ganz tief, Jesus als den zu erleben, der alle Menschen segnet, keinen ausschließt. Während ich auf die kleine weiße Hostie in der Monstranz blicke, danke ich Jesus, dass er so still und schlicht da ist, für alle, die mitgehen, und für alle, die am Wegrand stehen. Ich glaube, mit dieser Sicht könnte auch Luther heute, 500 Jahre später, einverstanden sein."

Und wie die katholische Kirche noch allmächtig war, da durften alle Menschen mitmarschieren, siehe hier dieses Bild aus der klerikalfaschistischen Zeit ab 1933/34 in Österreich:

Jetzt muss niemand mehr, Fronleinnam ist heute ein Fest des Zwickeltages mit einem langen Wochenende!

Und wie früher die Memnschen wegen solcher katholischer Bräuche drangsaliert wurden, das juckt einen katholischen Kardinal im 21. Jahrhundert nicht mehr, die katholische Kirche war ja immer heilig, weil ihr Jesus in Brotform immer verfügbar war. Oder so irgendwie...


PS: Zum ewigen Leben durch das ewige Jesusbrot hat der Herr Kardinal keine Silbe geschrieben...

Nachtrag vom 16.6.: Im ORF-Bericht zur Linzer Fronleichnamsprozession in der Sendung OÖ HEUTE gab's einen kurzen Blick von oben, hier der TV-Screenshot:

Man sieht: einen kurzen Prozessionszug mit gut geschätzt etwa siebzig Teilnehmern, nahezu keine Zuschauer - der katholische Glaube begeistert die Massen offenbar nimmer so sehr...


363. Wort zum Sonntag, den 11. Juni 2017

Joh 3,16-18: In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.



Aha, zuerst hat also der Christengott die Welt geschaffen, dann hat er die Menschen geschaffen, dann hat er sie wegen einer Lappalie aus dem Paradies vertrieben und ihnen die Erbsünde eingepflanzt, zwischendurch einmal per Sintflut alle ersäuft und dann musste er auch noch mit Hilfe einer unbefleckten Jungfrau seinen einzigen Sohn erschaffen, den er dann per Kreuzigung hingegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat! Ganz schöner Aufwand!

Und wer wird nun gerettet?
Die meisten Christenkirchen lehren heute, dass der Jesus eh alle Menschen liebt. In der Bibel steht aber immer noch, dass diese Liebe nicht vorhanden ist, wenn die Betreffenden nicht an den Jesus glauben. Weil diesejenigen sind bereits gerichtet, weil sie an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt haben! Und die Gerichteten bekommen natürlich kein ewiges Leben! Von der Höllenverdammnis ist an dieser Stelle allerdings keine Rede, die Gerichteten gehen bloß zugrunde. Was meinereinen an einen alten Witz erinnert: "Jeder Raucher stirbt! Und auch alle andern Leute sterben auch!" Das ist die volle Wahrheit!

So, was erzählt uns heute der Herr Kardinal Schönborn? Er schreibt über Marterln und Wegkreuze und den "Gnadenstuhl", laut Wikipedia ist "das ein Bildtypus der christlichen Kunst zur Darstellung der Trinität (Dreifaltigkeit): Gott der Vater hält das Kreuz (Kruzifix) mit dem toten Christus in beiden Händen, während die Taube als Symbol des Heiligen Geistes darüber schwebt".

Schaut etwa so aus:

(Wikimedia-Bild)

Und die Bezeichnung "Gnadenstuhl" erklärt Schönborn durch den Satz aus dem heutigen Evangelium: "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Der Thron Gottes ist kein Richterstuhl, sondern eine Quelle der Gnade. Gott richtet nicht unsere Fehler und unser Versagen, sondern gibt uns Jesus als unseren Retter." Dann kommt wieder die übliche Phrase von der Gottesliebe: "Damit gibt uns Jesus auch den Sinn seines Leidens an. Er zeigt uns, warum das Kreuz das Zeichen seiner Liebe ist. Der 'Gnadenstuhl' (..) soll uns daran erinnern, wie sehr das Kreuz Beweis der Liebe Gottes ist. Der 'Gnadenstuhl' sagt im Bild, was dieses Hingabe bedeutet: Gott gibt uns alles. Mehr als seinen geliebten Sohn kann er uns nicht schenken. Und er tut es, weil er 'die Welt so sehr liebt'."

Und? Gott richtet nicht?!? Was ist aber mit denen, die schon gerichtet sind, weil sie nicht an den Jesus glauben? Der Herr Bischof schließt mit "Wir dürfen vertrauen, dass Gott uns wohlgesonnen ist. Er will uns Leben schenken, Heil, nicht Unheil. Er bittet uns geradezu, ihm zu vertrauen, ihm zu glauben."

Keine Silbe sagt er zu den gerichteten Nichtjesusgläubigen, er tut einfach so, als stünde der Satz, "wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat", gar nicht im Evangelium! Unsereinem kann das ja wurscht sein, weil wir sterben ja auch ohne Jesus. So wie alle anderen, die Raucher, die Nichtraucher und die Bischöfe!


362. Wort zum Sonntag, den 4. Juni 2017

Joh. 20,19-23: Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

Schönborn titelt heute seine Predigt mit "Ein Fest, das Grenzen öffnet". Der Jesus predigt jedoch, dass er seinen Jüngern befiehlt, Grenzen zu ziehen: Zwischen den durch Vergebung sündenfrei Gewordenen und den vergebungslos Gebliebenen. Das war bis vor wenigen Jahrzehnten die christliche Hauptbotschaft: Himmel & Hölle! Und was jetzt kommt, können eh alle Leser der Sonntagspredigten von meinereiner schon auswendig. Der Jesus von heute liebt alle Leute und vergibt ihnen deswegen sowieso. Durch die Jahrhunderte war es die entscheidende katholische Botschaft gewesen: beichtet und bereut eure Sünden, dann kommt ihr in den Himmel! Wenn das nicht gemacht wird, heult und zähneknirscht ihr in Ewigkeit im Höllenfeuer! Aber wo kommen heute - dank des alllieben Jesus -  sowieso alle, alle, alle hin?

In den Himmel!

Pfingsten ist der Feiertag der kleinsten Falte des dreifaltigen Gottes, des Heiligen Geistes, der zu Pfingsten über die Menschen kommt! Schönborn erwähnt, woher das Pfingstfest kommt, es stammt vom jüdischen Fest "Schawuot", das 50 Tage nach "Pessach" (Ostern) gefeiert wurde. Wozu meinereiner gegoogelt hat: Seine Bedeutung hatte dieses Fest als erstes Erntedankfest, weil im Nahen Osten um diese Zeit der erste Weizen reif wird, es war also das Fest der ersten Früchte des Jahres. Diese Funktion konnte natürlich in Europa nicht erhalten bleiben, weil da dauert es noch ein bisschen bis die Fluren heurige Früchte bringen. In der Christenlehre dauerte es ziemlich lange bis 675 auf der Synode von Toledo die Gottesfalte "Heiliger Geist" endgültig fix in der Glaubenslehre verankert wurde. Aber das nur nebenbei.

Der Wiener Bischof schreibt dann über die diversen christlichen Gemeinschaften auf der Welt, die miteinander geschwisterlich verbunden wären, und schließt mit:
"An nichts kann man deutlicher den Heiligen Geist erkennen, als wenn sich die Herzen öffnen und die Türen des Verstehens aufgehen. Seit Pfingsten haben unzählige Menschen die Erfahrung gemacht, dass sie einen Zugang zu Gott gefunden haben. Und dass Grenzen des Hasses überwunden werden und dass Türen der Versöhnung aufgehen. Das wirkt der Heilige Geist. Das könnte auch heuer geschehen, an diesem langen Pfingstwochenende."

Leider führt er dann nicht einmal ein einziges Beispiel aus der unzähligen Menschenmenge dafür an, dass der heilige Geist den Zugang zu Gott finden lässt und Türen zur Versöhnung aufmacht. Ja, klar, woher soll er solche Beispiele auch nehmen! Anhauchen lassen sich heutzutage Polizisten, wenn sie dann Weingeist oder anderes Alkoholisches wahrnehmen, gibt's für Fahrzeuglenker den Alkotest.

Zum obigen Schlussvers des heutigen Evangeliums schreibt Schönborn keine Zeile. Dabei steht im katholischen Katechismus unter den Kirchengeboten immer noch der Satz "Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten". Da man am 2. Vatikanum beschlossen hatte, dass die Beichte nicht mehr die Voraussetzung für die Kommunion ist, gehen praktisch auch die Leute aus der ständig schrumpfenden Menge der praktizierenden Katholiken nimmer beichten und es ist daher für die Priester egal, ob's sie Sünden vergeben oder nicht, weil sie werden nur noch ganz selten um Vergebung von Sünden gefragt. Im Internet haben zwar alle Pfarren eine Homepage, dort sind jedoch keine Beichttermine mehr zu finden. Der Jesus liebt ja eh alle...


361. Wort zum Sonntag, den 28. Mai 2017

Joh. 17,1-11a: In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.

Haben die beiden führenden Falten des dreifaltigen Christengottes Minderwertigkeitskomplexe? Schaut so aus! Weil warum müssten sich die beiden allmächtigen und allwissenden Gottesfalten gegenseitig verherrlichen? Oh, was für ein herrlicher Sohn! Oh, was für ein herrlicher Vater! Da wird die dritte Gottesfalte, der Heilige Geist, aber deprimiert gewesen sein!

Die Jesuspredigt von den Gottesworten, die von den Menschen angenommen worden wären, geht ziemlich weit an der Wirklichkeit vorbei. Die Christen waren eine aus dem Jüdischen stammende Sekte, die im griechischen und später im römischen Bereich eine gewisse Verbreitung fand. Dass sie allerdings zur römischen Staats- und später zur Weltreligion wurde, hatte sie nicht den verkündeten Jesusworten zu verdanken, sondern der Einführung als römische Staatsreligion im Jahre 380. Offenbar hatten die damaligen Herrschenden erkannt, dass diese Religion, die den Mühseligen und Beladenen ein Himmelreich nach dem Tode versprach, ein sehr brauchbares Herrschaftsmittel war. Das Ganze wurde dann mittels Gewalt zu einem System einer gewaltigen Weltherrschaft, die Welt litt Jahrhunderte daran, erst mit dem Beginn der europäischen Aufklärung wurde zum geistigen Status zurückgekehrt, der schon im Altertum erreicht worden war.

Jetzt sind wir soweit, dass diese Terrorherrschaft verschwindet, der dreifaltige Christengott wird nimmer verherrlicht, ja, es wird sogar nicht einmal mehr darüber gelacht: die Christenreligion wird den Menschen immer egaler und keine Kirche kann dagegen noch was tun! Und sie tut ja auch das ihre, dass das so bleibt! Denn der dereinsten allmächtige Gott verliert nicht nur in der Realwelt seine Allmacht, sondern er wird kirchlich immer mehr entschärft!

Zum Beispiel auch vom Bischof von Wien, was tut dieser? Er ist entzückt von seinen herrlichen Göttern und von dem herrlichen Jesusgebet! Aber das können wir ignorieren, kommen will gleich zum Schönborn-Resümee: "Gottes Plan ist, dass es uns Menschen gut geht. Gott will, dass wir leben, nicht nur jetzt, sondern für immer, auf ewig. Jesus will, dass wir das begreifen. Er bittet Gott, seinen Vater, dass wir erkennen, wie kostbar wir ihm sind. Das zu zeigen war sein Auftrag: 'Ich habe das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast!' Jesus hat ganz für dieses Anliegen gelebt. Dafür hat er alles gegeben. Dafür ist er gestorben: 'Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart.' Mit anderen Worten: Ich habe den Menschen zeigen dürfen, wie sehr du sie liebst. So betet Jesus letztlich darum, dass alle Menschen erkennen: Gott ist die Liebe."

Wie üblich: der Gott liebt eh alle, vom früher so eifrig verkündeten ewigen Heulen und Zähneknirschen im Höllenfeuer darf ja heute keine Rede mehr sein, jeden Sonntag kommen alle, alle, alle in den Himmel, weil Gott nur noch die Liebe ist, alles andere wird ihm untersagt!

Darum hier heute wieder einmal die schöne Verkündigung übers Fegefeuer durch den berühmtesten aller katholischen Prediger, Abraham a Santa Clara, er hat damals noch gewusst, was für ein böses Untier sein Gott zu sein hätte:



Der obige Text könnte aus einem Verhörhandbuch der GESTAPO stammen. Aber das war vom Prinzip her der Predigtstandard bis in die Zeit nach dem 2. Vatikanum, dann wurde der Christengott entkernt. Wenn der Santa Clara heute noch predigen täte, der bekäme ein katholisch-christliches Berufsverbot, weil er den lieben Gott so derart bösartig verleumdet!


Wegen der Länge der Dateien werden diese regelmäßig geteilt

Die Sonntagsworte
von Juli 2010 bis Juni 2011 sind auf sonntag1_30.html,
von Juli 2011 bis Februar 2012 auf sonntag31_60.html,
von Februar bis September 2012 auf sonntag61_90.html,
von September 2012 bis März 2013 auf sonntag91_120.html,
von März bis Oktober 2013 auf sonntag121_150.html,
von Oktober 2013 bis Mai 2014 auf sonntag151_180.html,
von Mai bis November 2014 auf sonntag181_210.html,
von Ende November 2014 bis Mai 2015 auf sonntag211_240.html,
von Mai bis Dezember 2015 auf sonntag241_270.html,
von Dezember 2015 bis Ende Mai 2016 auf sonntag271_300.html,
von Ende Mai bis Anfang Dezember 2016 auf sonntag301_330.html
von Anfang Dezember 2016 bis Ende Mai 2017 auf sonntag331_360.html.

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