Nachrichten aus der Wirklichkeit

Auf dieser Homepage passiert großteils das, was bei den meisten atheistischen Sites passiert: Es wird dauernd von Gott und von Religion geredet. Weil das auf Dauer niemand aushält, hier eine Art Oase mit zusammengesammelten materiellen Meldungen aus der Realität.

Aktualisiert am 9. April 2018  


Ein Genatlas für Krebs

Forscher haben die Genetik hinter 33 Krebsarten entschlüsselt. Ihre Ergebnisse zeigen: Trotz unterschiedlichem Ursprungsort sind sich manche Tumore genetisch erstaunlich ähnlich. Diese Erkenntnis legt eine neue Klassifizierung vieler Krebserkrankungen nahe. Statt der anatomischen Lage können Mediziner künftig noch besser genetische und molekulare Faktoren zur Charakterisierung des Tumors heranziehen - und daran die Behandlung ausrichten.

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Leben im Kosmos: Mangelelement Phosphor?

Es scheint unwahrscheinlich, dass die Erde ein Einzelfall ist - fraglich ist eher, wie und wo sich Leben im Universum entwickelt haben könnte. Ein analytischer Blick auf den Rest einer Supernova legt nun nahe, dass die Verfügbarkeit von Phosphor bei der Entstehung von Leben eine wichtige Rolle gespielt hat. Der Mangel an diesem Lebens-Element könnte demnach auf vielen eigentlich lebensfreundlichen Himmelskörpern eine Entwicklung von Lebensformen - wie wir sie kennen - verhindert haben.
Wasser-, Kohlen-, Sauer- und Stickstoff - das sind die bekanntesten Grundlagen des irdischen Lebens. Doch es gibt noch ein weiteres Element, ohne das buchstäblich nichts läuft: Neben seiner Bedeutung für die Struktur des Erbguts bildet Phosphor ein zentrales Element für die Verbindung Adenosintriphosphat (ATP), die den Lebewesen die Speicherung und Übertragung von Energie ermöglicht. Für die Entwicklung des irdischen Lebens war es dadurch entscheidend wichtig!

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Schwarzes Loch mit Hofstaat

Im Zentrum der Milchstraße sitzt nicht nur ein supermassereiches Schwarzes Loch: Der Schwerkraftgigant könnte auch mehr als zehntausend kleinere Schwarze Löcher um sich versammelt haben. Hinweise darauf haben nun Astronomen in Daten des Röntgenteleskops Chandra gefunden. Sie entdeckten mehrere Röntgenquellen im Milchstraßenzentrum, die auf die Präsenz solcher zusätzlicher stellarer Schwarzer Löcher hindeuten. Sollte sich dies bestätigen, könnte dies eine schon seit längerem diskutierte Theorie zur Wechselwirkung Schwarzer Löcher in Galaxienzentren bestätigen.

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Nordamerika: Komplexe Besiedlung

Die Ausbreitung der ersten Menschen in Nordamerika verlief komplexer als gedacht - und nicht nur in eine Richtung. Statt der bisher angenommenen Besiedlung von Norden nach Süden gab es offenbar auch einen Rückstrom von Menschen aus der gemäßigten Klimazone in den arktischen Norden. Indizien dafür liefern Speerspitzen aus der Zeit vor 14.000 bis 12.000 Jahren, deren Form ihre Herkunft und kulturelle Wurzeln verrät.

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Pflanzen speichern Quecksilber

Durch menschliche Aktivitäten gelangen jedes Jahr große Mengen Quecksilber in die Atmosphäre. Doch die Pflanzen auf unserem Planeten wirken der dadurch verursachten Luftverschmutzung offenbar entgegen, wie eine Studie zeigt. Demnach nehmen sie einen erheblichen Teil der anthropogenen Quecksilber-Emissionen auf und speichern das Schwermetall in ihren Blättern. Los sind wir den giftigen Stoff damit allerdings nicht: Mit dem fallenden Laub gelangt das Quecksilber im Herbst in Böden und Gewässer - und damit auch in den Nahrungskreislauf.

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Nanoroboter "erwürgen" Tumore

Sie suchen im Körper gezielt nach Krebsgeweben und schnüren ihnen dann die Blutversorgung ab: Forscher haben winzige Roboter entwickelt, die Blutgefäße von Tumoren erkennen können. In den Äderchen verursachen die raffinierten Gebilde aus DNA-Bausteinen dann Blutgerinnsel, die das Krebsgewebe von der Versorgung abtrennen und es dadurch aushungern. In Tierversuchen hat sich das Konzept bereits als wirkungsvoll und sicher erwiesen. Es könnte sich nun zu einer neuen Form der Krebsbehandlung entwickeln.

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Dem Geheimnis der Eierschalen auf der Spur

Wie können Eierschalen einerseits eine feste Schutzhülle bilden, andererseits aber auch zerbrechlich genug sein, um dem Küken den Schlupf zu ermöglichen? Moderne Techniken der Materialforschung haben nun Einblicke in die Nanostrukturen und Prozesse gewährt, die hinter diesen gegensätzlich wirkenden Funktionen stecken. Während sich ein Küken entwickelt, verändert sich demnach die Nanostruktur auf der Innenseite der Eierschale, sodass sie weicher wird. Die Hauptrolle spielt dabei ein spezielles Protein in der Schale. Die Ergebnisse könnten für die Lebensmittelsicherheit in der Agro-Industrie wichtig sein, sagen die Forscher.

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Erdähnlich und nah - Exoplanet entdeckt!

Er ist möglicherweise lebensfreundlich und befindet sich in unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft: Astronomen haben einen erdgroßen Planeten entdeckt, der einen „sanften“ Roten Zwergstern vermutlich innerhalb der sogenannten habitablen Zone umkreist. Das System Ross 128 ist nur elf Lichtjahre von uns entfernt. Ross 128 b ist somit der zweitnächste bekannte Planet mit gemäßigtem Klima nach Proxima b. Er rückt deshalb nun in den Fokus bei der Suche nach Leben im All.

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Eine Galaxie ohne Dunkle Materie

Die Milchstraße hat sie, die Andromeda-Galaxie und auch jede andere bisher bekannte Galaxie: Dunkle Materie macht einen Großteil der Masse in allen bekannten Sternenansammlungen aus. Doch jetzt haben Astronomen erstmals eine Galaxie entdeckt, die so gut wie keine Dunkle Materie enthält. Wie das zu erklären ist und wie diese 65 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie überhaupt entstehen konnte, darüber rätseln nun die Astronomen.

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Wie kann ein Ball flattern?

Schöne Tore sind die Krönung eines jeden Fußballspiels. Und die Krone unter den Schusstechniken trägt vermutlich der Flatterball. Bei diesem Schuss ändert der Ball seine Flugbahn - solche Schüsse sind fast unhaltbar. Doch wie lässt sich das physikalisch erklären? Französische Forscher haben das Phänomen untersucht und . fanden die gesuchte Erklärung: Instationäre Kräfte wirken auf den Ball ein und die geht so: Damit der Ball seine Flugbahn abrupt ändert, treten die Spieler das Leder so, dass es in der Luft kaum rotiert und extrem langsam fliegt. Messungen in früheren Studien haben ergeben, dass Flatterbälle beim Fußball zwischen 20 bis 25 Meter in der Sekunde zurücklegen, während die Höchstgeschwindigkeit 51 Meter pro Sekunde beträgt. Bis zum Ziel vollführt der Ball zudem nicht mehr als ein Zehntel einer vollständigen Umdrehung. Genügend Distanz, richtige Geschwindigkeit, keine Rotation - damit ein Ball zum Flatterball wird, muss ein Spieler seine Bewegungen sehr gut koordinieren können. Ähnlich verhält es sich beim Volley- und Baseball, den einzigen Sportarten, in denen bisher ebenfalls das Phänomen des Flatterballs beobachtet werden konnte.

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