Nachrichten aus der Wirklichkeit

Auf dieser Homepage passiert großteils das, was bei den meisten atheistischen Sites passiert: Es wird dauernd von Gott und von Religion geredet. Weil das auf Dauer niemand aushält, hier eine Art Oase mit zusammengesammelten materiellen Meldungen aus der Realität.

Aktualisiert am 1. Juli 2017


Der schärfste Laserstrahl der Welt

Neuer Weltrekord: Ein "Superlaser"! Thomas Legero von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und seinen Kollegen ist es gelungen, den Laser mit der präzisesten Wellenlänge und größten Takttreue zu konstruieren. Das von ihm ausgestrahlte Licht hat eine Linienbreite von nur zehn Millihertz - die Schwingungsfrequenz der Lichtwellen ist damit extrem einheitlich. Gleichzeitig bleibt der Laser länger im Takt als alle anderen Modelle. Nützlich ist dies unter anderem für ultragenaue Atomuhren, aber auch für die Astronomie oder Tests der Relativitätstheorie.

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Heikle Klima-Schäden für die US-Wirtschaft

"America first!" Auch die US-Klimaforscher geben den Vereinigten Staaten oberste Priorität und liefern Donald Trump nun erneut einen Denkzettel: Der Klimawandel wird der US-Wirtschaftsleistung nicht nur generell schaden sondern vor allem das wirtschaftliche Ungleichgewicht kritisch verschärfen, ergab ihre Studie. Im Gegensatz zum reichen Norden und Westen drohen demnach dem ohnehin schon armen Mittleren Westen und vor allem dem Süden der USA Einbußen von bis zu 20 Prozent.

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Forscher brechen dem Krebs mit Gold die Beine

"Ihr Krebs hat leider metastasiert..." Bildet ein Primärtumor Tochterkolonien im ganzen Körper, verdüstert sich die Prognose für Patienten drastisch. Um die fatale "Wanderlust" von Krebszellen zu bekämpfen, haben Forscher nun ein raffiniertes Verfahren entwickelt: Sie brechen den bösartigen Zellen gezielt die "Beine" und zwar durch Gold, das bei Bestrahlung Hitze entwickelt. Daraus könnte sich eine neue schonende Therapieform entwickeln, hoffen die Forscher.

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Gift-geladener Pilz soll Moskitos töten

Er befällt nur Stechmücken, ist mit Spinnen- und Skorpion-Gift ausgerüstet und fluoresziert grünlich: Forscher haben einen skurrilen Gentech-Pilz entwickelt, der den Überträgern von Malaria und Co den Garaus machen soll. Den Wissenschaftlern zufolge ist der scharfgemachte "Moskito-Schimmel" für Menschen völlig ungefährlich und befällt auch keine nützlichen Insekten wie etwa Bienen.

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Ist absichtliches Schielen riskant?

Kinder schneiden gern Grimassen, und dabei ist ein Element besonders beliebt: Das Schielen. Angeblich sei das aber riskant: "Du sollst nicht Schielen, sonst können die Augen so stehen bleiben", haben Generationen von Eltern ihre Kinder gewarnt. Besonders groß sei diese Gefahr bei einem gleichzeitigen Schreck, heißt es. Was ist dran an dieser traditionellen "Weisheit"?
Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte gibt Entwarnung: "Wenn Kinder um die Wette schielen, hat das definitiv nichts mit der Entstehung einer Augenfehlstellung zu tun", so Eckert. Auch ein Schreck kann beim absichtlichen Schielen nicht zu einer permanenten Fehlstellung führen. Die wirkliche Ursache können Erkrankungen sein, meist entwickelt sich Schielen aber aus einer Veranlagung heraus. Oft besteht ein Unterschied in der Sehkraft beider Augen: Das stärkere fixiert deshalb Objekte intensiver, das schwächere wird dagegen unbewusst weggedreht - es schielt.
Zur Illustration: links ein Selfie mit einem eher missgeglückten Schielselbstversuch, rechts echtes Schielen laut Wikimedia:
 

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Parkinson: Ist die Immunabwehr schuld?

Welche Ursache hinter der Parkinson-Krankheit steckt, ist noch immer unklar. Jetzt haben Wissenschaftler erstmals Belege dafür entdeckt, dass der rätselhafte Niedergang der Gehirnzellen auf eine Autoimmunreaktion zurückgehen könnte. Die Abwehrzellen der Parkinson-Patienten greifen demnach ein Protein auf den Neuronen an, weil sie dieses irrigerweise für einen Fremdkörper halten. Diese Reaktion könnte nicht nur erklären, warum bestimmte Genvarianten anfälliger für Parkinson machen. Sie könnte auch helfen, bessere Diagnosetests und sogar neue Therapieansätze zu entwickeln.

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Suchtanfälligkeit: Vom Vater geerbt?

Ob jemand anfällig für eine Sucht ist oder nicht, hat nicht nur soziale oder psychische Gründe. Auch das Erbgut spielt dafür eine Rolle, wie eine Studie mit Ratten nun nahe legt. Sie enthüllt, dass Kinder von ihren Vätern und Großvätern eine Suchtneigung erben können - allerdings nicht über die Gene, sondern über epigenetische Anlagerungen am Erbgut. Diese beeinflussen den Hirnstoffwechsel im Belohnungssystem und führen so nachhaltig zu einem suchtanfälligeren Verhalten - und dies sogar über mehrere nachfolgende Generationen, wie die Forscher berichten.

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Mit Cannabis gegen Hirnalterung

Cannabis ist nicht nur ein umstrittenes Rauschmittel - wie sich erneut gezeigt hat, besitzt die Hanfpflanze auch enormes medizinisches Potenzial: Ihr Wirkstoff könnte zu einem Mittel gegen den altersbedingten Rückgang der Gedächtnisleistung avancieren, legt eine Studie an Mäusen nahe. Eine niedrig dosierte Behandlung mit dem Cannabis-Wirkstoff konnte ältere Mäuse in den Zustand von zwei Monate jungen Tieren zurückversetzten, berichten Forscher. Ihnen zufolge eröffnet dies möglicherweise neue Optionen für die Behandlung von Demenzerkrankungen beim Menschen.

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Intelligenz-Gene identifiziert

"Der scharfe Verstand liegt in der Familie..." Es ist allgemein bekannt, dass Intelligenz beim Menschen zu einem erheblichen Anteil erblich bedingt ist und auch Studien belegen dies klar. Doch wie sich nun erneut gezeigt hat, gibt es DAS Intelligenz-Gen nicht: Forscher haben 40 neue Erbanlagen aufgedeckt, die mit Intelligenz verknüpft sind. Die meisten dieser Gene sind erwartungsgemäß im Gehirn aktiv und steuern dort zellbiologische Vorgänge. Ihre Identifizierung ermöglicht es nun, sich in der Intelligenzforschung auf spezielle Erbanlagen und ihre Funktionen zu konzentrieren.

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Größen-Veranlagung auf der Spur

Zwei Meter und mehr oder nur eine bescheidene Größe: Warum bleiben manche Menschen klein, während andere zu Riesen heranwachsen? Welche genetischen Faktoren hinter dem menschlichen Größenwachstum stecken, haben Forscher nun erneut untersucht. Sie identifizierten 83 bisher unbekannte Genvarianten, die das Körpermerkmal beeinflussen. Die Ergebnisse geben neue Einblicke in die menschliche Körperentwicklung, es handelt sich aber auch um eine exemplarische Studie zu einem menschlichen Merkmal, das auf vielen Erbanlagen beruht.

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Künstliche Intelligenz mit Vorurteilen

Damit Computerprogramme menschliches Verhalten imitieren können, brauchen sie viele Daten - Informationen, von denen sie lernen können. Eine Studie offenbart nun: Künstliche Intelligenzen lernen dabei mitunter mehr als eigentlich beabsichtigt. Denn wenn sich die Programme anhand von Text-Datensätzen sprachliche Fähigkeiten aneignen, übernehmen sie auch die in dem Material enthaltenen Stereotypen. Sie zeigen dann die gleichen rassistischen Vorurteile oder Geschlechter-Klischees wie viele Menschen in unserer Gesellschaft.

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"Aspirin & Antibiotika" beim Neandertaler?

Wir greifen heute zu Tabletten - doch vermutlich linderten sogar schon die Neandertaler Schmerzen mit Salizylsäure und Entzündungen mit antibiotischen Substanzen. Das legen die Ergebnisse einer Analyse von fossiler DNA aus dem Zahnbelag der Urmenschen nahe.
Eine überraschendste Feststellung machten die Forscher bei den Überresten eines Neandertalers aus El Sidrón. Den Untersuchungen zufolge litt er an einem Zahnabszess, der auf dem Kieferknochen sichtbar war. Der Zahnbelag zeigte zudem, dass ihn auch Darmparasiten plagten, die akuten Durchfall verursachten. Kurzum, diesem Neandertaler ging es nicht so gut - aber offenbar versuchte er, sich Linderung zu verschaffen: DNA-Reste in seinem Zahnbelag dokumentierten, dass er Teile von Pappeln zu sich genommen hatte. Von dieser Pflanze ist bekannt, dass sie natürlicherweise die schmerzstillende Substanz Salizylsäure (den Wirkstoff von Aspirin) enthält. "Darüber hinaus fanden wir auch Spuren von einem antibiotisch wirkenden Schimmelpilz, die wir bei den anderen Proben nicht festgestellt haben", berichtet Laura Weyrich von der University of Adelaide.

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Facebook: Jedem seine eigene News-Welt

Der berüchtigte Echokammer-Effekt von Facebook und anderen sozialen Netzwerken sorgt dafür, dass Nutzer vornehmlich die Posts und Nachrichten zu sehen bekommen, die ihre Meinungen bestätigen. Jetzt zeigt sich, dass dieser Effekt sich sogar beim News-Konsum der Nutzer auf Facebook nachweisen lässt. Auch hier lesen, liken und teilen die meisten Nutzer vornehmlich Meldungen von einigen wenigen, ihnen genehmen Medien. Dies trägt ebenfalls dazu bei, die Polarisierung zu verstärken, wie die Forscher erklären.
Zu dieser Meldung kann atheisten-info anmerken: Wenn wundert das? Die sich für seriös haltenden Medien leben fast alle unter der Zensur der Political Correctness und des Neoliberalismus und singen in der Regel im US-Chor mit, da ist es sozusagen eine evolutionäre Selbstverständlichkeit, dass im Internet andere Quellen benutzt werden - ebenso ist klar, dass sich die Leute Bestätigungen suchen und keine Widersprüche. Darum gibt's ja auch Wikileaks, dort kann man zurzeit erfahren, dass z.B. die so bedrohlichen russischen Cyberattacken wohl vom CIA inszeniert wurden...

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Impfen: Herdenimmunität heißt das Schlagwort

"Das kann ich nicht bekommen - ich bin geimpft"! Doch wer sich immunisieren lässt, schützt nicht nur sich selbst vor Ansteckung: Da Geimpfte eine Krankheit nicht mehr verbreiten, profitiert auch der Rest der Gesellschaft - Herdenimmunität heißt der Fachbegriff. Nun haben Forscher untersucht, ob die Vermittlung dieses Prinzips die Impfbereitschaft stärken kann, denn auch das Gegenteil könnte der Fall sein. Offenbar ist unter bestimmten Umständen ein positiver Effekt zu verzeichnen, der sich möglicherweise in der Impfaufklärung nutzen lässt, berichten die Forscher.

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Frühester Sauerstoff des Universums entdeckt

Uralte Signatur: Astronomen haben den bisher ältesten Sauerstoff im Universum aufgespürt. Sie entdeckten die Spektralsignatur dieses Elements in einer Galaxie, die aus der Zeit nur 600 Millionen Jahre nach dem Urknall stammt. Überraschend auch: Diese Galaxie enthält ungewöhnlich viel Staub - ein Hinweis darauf, dass selbst zu diesem frühen Zeitpunkt schon mindestens eine Generation von Sternen als Supernova explodiert sein muss.

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Glatze bei kleinen Männern häufiger?

Erhöhtes Risiko: Kleine Männer bekommen möglicherweise häufiger Haarausfall und eine Glatze - darauf deutet zumindest eine genetische Studie hin. Denn einige Genvarianten, die den frühzeitigen Haarausfall fördern, sind mit einer geringeren Körpergröße und heller Haut verknüpft. Auch das Risiko für einige Krankheiten wie dem Prostatakrebs, könnte bei Männern mit frühem Haarausfall leicht erhöht sein, berichten die Forscher im Fachmagazin "Nature Communications".

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Tiefe Hirnstimulation gegen Magersucht?

Magersucht ist eine tückische Erkrankung. Im Extremfall kann sie tödlich sein - nämlich dann, wenn keine Form der Therapie anschlägt und die Betroffenen sich buchstäblich zu Tode hungern. Jetzt aber gibt es für diese Patienten neue Hoffnung: In einer Pilotstudie hat die sogenannte tiefe Hirnstimulation vierzehn Erkrankten messbar geholfen. Nach einjähriger Behandlung fühlten sie sich nicht nur psychisch besser, sie hatten auch zugenommen. Sechs Teilnehmerinnen schafften es sogar, ein normales Gewicht zu erreichen.

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Kann eine Diät Diabetes heilen?

Diabetes gilt als unheilbar: Sind die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse einmal kaputt, scheint nur noch Schadensbegrenzung möglich. Doch nun lässt eine Studie hoffen: Eine spezielle Diät könnte die Bauchspeicheldrüse zur Bildung neuer Beta-Zellen anregen. Zumindest im Mausmodell scheint die sogenannte Fasten-imitierende Diät (fasting mimicking diet, FMD) dies zu bewirken.
Bei der Fasten-imitierende Diät nimmt man an jeweils fünf aufeinander folgenden Tagen pro Monat kaum Kalorien, Eiweiße und Zucker zu sich, dafür aber viele ungesättigte Fettsäuren. In einer Studie die am 15. Februar 2017 in Science Translational Medicine veröffentlicht wurde, berichteten die Forscher bereits über eine klinische Phase II Studie zu den Effekten dieses Diätregimes. Es reduziert demnach beim Menschen Gewicht, BMI, Körperfett, Hüftumfang und den insulinähnlichen Wachstumsfaktor IGF-1.
Durch Tierversuche sind die Forscher nun den körperlichen Effekten der FMD genauer nachgegangen. Sie setzten dazu "Diabetiker-Mäuse" auf diese Diät und verglichen deren Untersuchungsergebnisse anschließend mit denen von normal ernährten, diabetischen Mäusen. Wie die Forscher berichten, senkte die FMD die Blutzuckerwerte bei den Tieren deutlich. Vor allem stellten sie aber einen überraschenden Effekt fest: In der Bauchspeicheldrüse der Tiere regenerierten sich insulinproduzierende Beta-Zellen. Genetischen Untersuchungen zufolge stand dies in Zusammenhang mit der Runterregulierung von drei Genen. Die Forscher vermuten, dass dieser Effekt zu einer Reprogrammierung der Zellen in der Bauchspeicheldrüse führt, so dass sie in einen quasi-embryonalen Zustand zurückkehren, in dem sie wieder das Potenzial besitzen, verschiedene Zelltypen hervorzubringen. "Auf alle Fälle ist der Nachweis der zellulären Regeneration von Beta-Zellen und erste Hinweise auf deren Mechanismen ein interessanter Ansatz für die Entwicklung neuer Therapieformen", meint Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke.

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Schlank durch Vollkorn?

Vollkorn gilt gemeinhin als gesund. Wie sich Vollkornprodukte jedoch konkret auf Darm, Immunsystem und unseren Stoffwechsel auswirken, war bisher nur ansatzweise bekannt. Jetzt haben US-Forscher dies im Detail untersucht. Ihre Ergebnisse: Eine Vollkorn-Kost fördert nicht nur den Anteil gesunder Bakterien im Darm, auch Immunzellen werden positiv beeinflusst. Gleichzeitig steigt der Grundumsatz des Stoffwechsels an - als Folge verbrennen wir immerhin täglich rund 100 Kilokalorien mehr.

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Testosteron-Therapie: Gut oder eher kritisch?

Schwach und buchstäblich lustlos - wenn bei Männern im reiferen Alter der Spiegel des Männerhormons Testosteron sinkt, kann ihnen dies auf die Lebensqualität schlagen. Die Lösung scheint simpel: Eine Dosis Extra-Testosteron soll müde Männer wieder munter machen. Studien bestätigen diesen Effekt - doch birgt die Substitution nicht auch Risiken? Dem Für und Wider der Testosteron-Therapie haben sich nun Forscher in vier Einzelstudien gewidmet. Das Fazit lautet: Es gibt mehrere Positiveffekte, aber es zeichnet sich auch ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko ab.

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Gepfefferte Antibiotika-Alternative

Rote Beeren, die es in sich haben: Traditionelle Heiler nutzen die medizinische Wirkung des Brasilianischen Pfefferbaums schon lange - nun haben auch Forscher sein enormes Potenzial im Kampf gegen Antibiotika-resistente Erreger aufgezeigt. Interessanterweise töten die Wirkstoffe der Beeren die Bakterien nicht ab, sondern machen sie nur harmlos: Sie blockieren ihr Kommunikationssystem und halten sie dadurch davon ab, sich zu "radikalisieren". Vor dem Hintergrund der zunehmenden Antibiotikaresistenzen ist dieses Wirkprinzip besonders vielversprechend.

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Cannabis als Medizin

Für schwerkranke Patienten mit Schmerzen und Krämpfen gibt es jetzt eine neue Therapieoption: Cannabis. Bisher durften Cannabis-haltige Mittel zwar in Ausnahmefällen zu medizinischen Zwecken genutzt werden, mussten aber selbst bezahlt werden. Künftig können Patienten Cannabis-Arzneimittel auf Rezept verschrieben bekommen - das hat im Jänner 2017 der deutsche Bundestag beschlossen. Das neue Gesetz ermöglicht es, Cannabis bei der Krebsbehandlung, in der Schmerztherapie und bei Patienten mit Multipler Sklerose zur Linderung der Beschwerden einzusetzen.

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Ein "Lust-Hormon" zeichnet sich ab

Kisspeptin heißt der neue Star auf der Bühne der Hormon-Forschung. Es entpuppte sich bereits als wichtiger Botenstoff im Rahmen der Pubertät - nun hat es eine weitere spannende Funktion offenbart: Kisspeptin verstärkt bei Männern offenbar sexuelle beziehungsweise emotionale Hirnfunktionen und hebt die Laune. Möglicherweise eignet sich diese Substanz deshalb zur Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen und Gemütskrankheiten, sagen die Forscher.

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Sieben Erdzwillinge auf einen Streich

Auf der Suche nach Erdzwillingen im Weltall haben Astronomen einen spektakulären Erfolg erzielt: Sie haben um einen ganz in unserer Nähe liegenden Stern gleich sieben erdähnliche Planeten entdeckt. Der nur gut jupitergroße Stern TRAPPIST-1 liegt 39 Lichtjahre von uns entfernt und ist so lichtschwach, dass auf mindestens drei, vielleicht sogar sechs der ihn nah umkreisenden Planeten lebensfreundliche Bedingungen herrschen könnten. Für die Suche nach Erdzwillingen und Leben im All ist diese Entdeckung fast schon ein Hauptgewinn.

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